Schulprogramm der VS Höflein

 

Pädagogische Schwerpunkte

 

 

Unser Schulprogramm ist Rahmen und Instrument für die kontinuierliche, systematische Planungs- und Entwicklungsarbeit an unserer Schule.
Die folgenden Schwerpunkte haben wir auf Grund unserer laufenden bewussten Beobachtung und Wahrnehmung der Kinder an unserer Schule gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewaltprävention in der Schule

 

 

 


Wir wollen im Zusammenwirken von Eltern, Kindern und Lehrerinnen versuchen, die Aggression bzw. Gewalt einzuschränken und einen angstfreien Raum zu schaffen.
Wir begrüßen einander freundlich und verabschieden uns entspannt voneinander.
Sorglos zugefügte Verletzungen, mutwillig beschädigte Kleidung, unangemessene Verbalattacken, Angst auf dem Schulweg, vorsätzliche Beschädigung eigenen und fremden Eigentums, unangemessenen Umgangston, rassistische Äußerungen und Demütigungen wollen wir keinesfalls dulden.
Eltern besonders aggressiver Kinder, die versuchen das Problem zu ignorieren, wollen wir mit in die Verantwortung nehmen..

 

 

 

 

Ziel:

 

 

 

 

 

Erlernen friedlicher Konfliktlösungsstrategien. Die Kinder sollen Probleme bewusst wahrnehmen,
darüber sprechen können und sie friedlich und gewaltfrei lösen können.
Die Kinder sollen befähigt werden:
Sich selbst und andere besser kennen zu lernen,
zusammen arbeiten zu können, eigene und die Gefühle anderer besser wahrnehmen zu können
und darauf Rücksicht zu nehmen.

 

 

 

 

Ursachen der Konflikte erkennen:

 

 

 

 

 

Elternhaus, soziales Umfeld
Freundeskreis
fehlender Anschluss Freizeitaktivitäten (Fußballverein etc.)
Medienkonsum
organische Schädigungen
Angstverhalten
Sonstige Gründe

 

 

 

 

Lösungsstrategien – Notfallplan:

 

 

 

 

 

Beruhigung
Kind aus dem Gefahrenbereich bringen
ausagieren lassen
festhalten – Körperkontakt
Zuwendung - Anerkennung
Ausweg zeigen
Liebesentzug unbedingt vermeiden!
sofortige Einbindung der Eltern
Lösungsvorschläge des Kindes einbeziehen!

 

 

 

 

Dauerhaftes Engagement

 

 

 

 

 

Erziehungssituationen sofort wahrnehmen – Maßnahmen selbst ergreifen und nicht delegieren,
einheitliches Vorgehen im Kollegium,
Einbau kooperativer Spiele und Übungen zur spielerischen Konfliktbewältigung in den BSP- Unterricht des 1. und 2. Schuljahres
Situationsanalyse – Protokoll – Anlassfall festhalten - Maßnahmen – Reaktion – gemeinsames Auswerten
gemeinsame Sprache finden
Hilfestellung der Kolleginnen untereinander
wöchentliche Reflexion - zeitlicher Fixpunkt
Veränderungen wahrnehmen
zielführende Maßnahmen festhalten
Weitergabe der Erfahrungen im Interesse des Kindes an die weiterführende Schule
Einholen von Erfahrungen der Kindergärtnerinnen

Workshops, Elternabende, Lehrerfortbildungen zum Thema Gewaltprävention, Zusammenarbeit mit versch. Institutionen (z.B. Möwe)

 

 

 

 

Wünsche und Visionen:

 

 

 

 

 


Wöchentliche Einheit im Rahmen des Förderunterrichts für verhaltensauffällige, gewaltbereite Kinder durch eine speziell dafür begabte Lehrerin.
Spielerische Aufarbeitung von Aggressionen:

 

 

 

 

 

 

Entspannungsübungen
Aggressionsabbau durch Malen
Konzentrationsübungen
Ich- Stärke Selbstbewusstsein aufbauen
Stressbewältigung
Fördern der Kommunikationsfähigkeit
über Konflikte sprechen lernen
Medienumgang beherrschen

 

 

 

 

 

 

 

Jedes Kind soll spüren, dass seine Probleme ernst genommen werden.
Der sorgsame Umgang miteinander soll das Selbstwertgefühl stärken.
Kompetente Schulpsychologen, die konkrete Hilfestellung geben

 

 

 

 

Folgende Maßnahmen wollen wir im Rahmen des Schulforums beschließen:

 

 

 

 

 

Erziehungssituationen sofort wahrnehmen – Maßnahmen selbst ergreifen und nicht delegieren,
Notfallplan der Lehrerinnen bei schwierigen Situationen bzw. disziplinärer Eskalation,
sofortige Benachrichtigung der Eltern über Zwischenfälle,
Zielvereinbarungen und verbindliche Absprachen mit den Eltern treffen,
Zuziehung von Experten
Schulordnung beschließen,
Verhaltensvereinbarungen ergänzen,
Konsequenzen für Fehlverhalten beschließen,
Vorfälle mit Problemkindern protokollieren (Anlass - getroffene Maßnahmen – Erfolg/Misserfolg)

 

 

 

 

 

 

Zeitplan:

Laufend

 

 

 

 

 

 

Evaluation:

Verlauf der Dokumentation verfolgen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umgang mit eigenen und fremden Unterrichtsmaterialien:

 

 

 


Dem sorglosen Umgang mit Lern- und Schulutensilien müssen wir gegensteuern. Hier müssen die Eltern durch entsprechende Gespräche eingebunden werden. Verlorene Kleidung bzw. Schulmaterialien müssen vom Kind durch die Eltern eingefordert, nicht neu angeschafft werden.
Wir Lehrerinnen wollen liegen gebliebenen Gegenständen mehr Augenmerk schenken, um die Kinder zu einem bewussteren Umgang mit Eigentum zu führen.
Wir sorgen dafür, dass die Kinder gegen Unterrichtsende ausreichend Zeit finden, ihre Schulsachen aufzubewahren und ihren Arbeitsplatz aufgeräumt zu verlassen. Die Kontrolle dieser Tätigkeit ermöglicht uns Lehrerinnen hilflosen Kindern nötigenfalls Strategien zu vermitteln.

 

 

 

 

Maßnahmen:

 

 

 

 

 

Konsequentes Einfordern dieses Erziehungskonzeptes
Gezielte Bewusstseinsbildung
Elterngespräche
Bei schweren Verstößen wird das Kind nach dem Unterricht nicht entlassen, um seine Pflichten erfüllen zu können.

 

 

 

 

 

 

Zeitplan:

Laufend

 

 

 

 

 

 

Evaluation:

Feedback durch die Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gezielte Förderung

 

 

 


Kinder unserer Region zeigen vielfach Symptome krasser Sprachverarmung. Gezielte Maßnahmen der Sprachförderung zur Erweiterung der Sprach – und Sprechkompetenz sind daher notwendig. Diese Förderung bezieht sich auf den mündlichen Sprachgebrauch, das Hörverständnis, das Leseverständnis und die Definitions- und Ausdrucksfähigkeit unserer Kinder. Die Wortschatzerweiterung über den Grundwortschatz hinaus ist uns ebenso ein Anliegen, wie der frühe schriftliche Sprachgebrauch.
Die Lehrerinnen sind in ihrem Sprachverhalten vorbildhaft und bedienen sich im Umgang mit Kindern auch außerhalb des Lehrgangsunterrichtes weitestgehend der deutschen Hochsprache.

 

 

 

 

Maßnahmen:

 

 

 

 

 

Vorbildliche Sprache der Lehrerinnen – Selbstevaluation
Korrigieren von Sprachschwächen
(au- ei- eu, „darf ich ein Heft…“, Definitionen, Erklärungen, Berichte, in ganzen Sätzen sprechen etc.)
Wöchentlich gezielte Unterrichtssequenzen, die Sprechübungen vermitteln.
Vermittlung von Hör-Bildern durch regelmäßiges vorbildliches Vorlesen wertvoller Literatur.
Die Kinder halten regelmäßig kleine Vorträge vor der Klasse.
Die Unterstützung des Sprachheillehrers durch die Lehrerinnen ist uns ein Anliegen.
Redewettbewerbe
Lesewettbewerb

 

 

 

 

 

 

Zeitplan:

Laufend

 

 

 

 

 

 

Evaluation:

Bericht - regelmäßig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittelfristige Ziele:
Optimierung der Nahtstelle zwischen Bildungseinrichtungen:

 

 

 


Wir wollen erproben, wie die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten bzw. weiterführenden Schulen und unserer Schule verbessert werden kann.
Der Kontakt zwischen beiden Institutionen soll durch Arbeitsgespräche, gegenseitige Hospitation, Schnuppertage und gemeinsame Veranstaltungen verbessert werden.
Übergangsgespräche Kindergarten – Schule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen sollen ermöglicht werden.
Elterninformation durch die Klassenlehrerin vor Schuleintritt der Kinder ist wünschenswert.

 

 

 

 

Maßnahmen:

 

 

 

 

 

Lehrerinnen der 4. Schulstufe stellen den Kontakt zu weiterführenden Schulen her und machen sich den Vorschulkindern im Kindergarten vertraut.
Gespräche mit den Kindergärtnerinnen im Laufe des letzten Halbjahres vor Schuleintritt.
Informationsaustausch zwischen Nahtstellen (Lehrplan - Erwartungen der weiterführenden Schule - Rückmeldung) verbessern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderung der Lesekultur:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wollen durch schwerpunktmäßige Förderung Voraussetzungen schaffen, die in den Kindern die Freude am Lesen wecken und als Gegenpol zu audiovisuellen Medien wirksam werden.
Gute Lesefähigkeit steigert die Bildung, hat hohen Freizeitwert, regt die Fantasie an und fördert die Kreativität.

 

 

 

 

Maßnahmen:

 

 

 

 

 

Aktivierung der Schülerbücherei – verantwortungsvoller Umgang mit entliehenen Büchern
Aktion „Leseratten“ bzw. „Bücherwürmer“
Hausübungsgutscheine für gelesene und vorgestellte Bücher
Vorlesen als Anreiz zum Selberlesen
Leseinsel im Schulhaus schaffen
Lesungen mit Kinderbuchautoren
Lesenächte
Projekttage zum Thema „Rund ums Buch“
Bibliotheken besuchen
Lesewettbewerbe

 

 

 

 

 

Bereicherung des Unterrichts durch neue Unterrichtsformen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wollen individuelles, schöpferisches und eigenverantwortliches Lernen fördern durch:
Tagesplan- Wochenplanarbeit
Fächerübergreifende Unterrichtsplanung
Unterrichtsprojekte - Clubtag
Lernen an Stationen
Beiziehung von Experten
Freiarbeit
Der Weg dahin:
Vom Tagesvorhaben zum Wochenplan Dokumentation und Austausch gelungener Projekte
Weitreichende Planung und Vorbereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Medien:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder erlernen Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer.
Sie erweitern ihre Lernkultur in der sinnvollen Nutzung des Mediums.
Unsere Kinder lernen Informationen kritisch zu beurteilen - Trennung von Spielerei und Wissenserweiterung.
Die Kinder werden stufenweise in den einzelnen Schulstufen mit Lernsoftware vertraut gemacht. Sie lernen schrittweise in den einzelnen Schulstufen Text- und Bildbearbeitungsprogramme kennen und anwenden (einfache Textproduktionen, eventuell Entstehung einer Klassenzeitung, Schulzeitung)
Nutzung von CD Lexika
Schüler als Multiplikatoren einsetzen
Nutzung des Medienraumes zum Verfassen von Texten und Anlegen einfacher Dateien 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinführung zu einem gesunden Körperbewusstsein

 

 

 

Wir sehen in der Bewegungsförderung einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.
Wir wollen unsere Kinder langfristig zu einem gesundheitsfördernden Verhalten motivieren und befähigen.
Sie sollen über wesentliche Abläufe im Körper stufengerecht Bescheid wissen.
Unsere Kinder sollen lernen, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden.
Wir wollen sie mit den Grundregeln einer gesunden Ernährung vertraut machen – Gesunde Jause.
Gespräche über den sicheren Umgang mit fremden und bekannten Menschen soll ihnen Schutz bieten.
Die körperliche Ertüchtigung wollen wir durch ein ausgewogenes Angebot an gezieltem Körpertraining und Spielsituationen fördern.
Kenntnisse über Hilfe in Notsituationen wollen wir vermitteln.

 

 

 

 

Darum wollen wir uns bemühen:

 

 

 

 

 

Gefahren im Schulhaus müssen erkannt und minimiert werden.
Der Schulweg soll für die Kinder zu Fuß und im Schulbus möglichst sicher sein.
Die verbindliche Übung Verkehrserziehung ist uns ein wichtiges Anliegen.
Im vierten Schuljahr sollen unsere Kinder die Möglichkeit der Radfahrprüfung nützen können.
Geblockten Schwimmunterricht sollte für alle 3. und 4. Klassen ermöglicht werden.
Die Pausen wollen wir bewegungsfreundlich gestalten.

 

 

 

 

Maßnahmen:

 

 

 

 

 

Laufende Kontaktnahme mit der Busfahrerin
Rechtzeitiges Organisieren des Schwimmunterrichtes
Beschaffung von Bewegungsmaterial für die „ Pausentruhe“
Erste Hilfe Kurs für Lehrerinnen sind für heuer geplant
Brandschutzmaßnahmen an der Schule durchführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fremdsprachenunterricht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bedeutung der Fremdsprachenkenntnis in unserer Zeit sehen wir als Auftrag gegenüber unseren Kindern.
Alltagsstrukturen der englischen Sprache sollen unsere Kinder sicher anwenden können.
Auch den Eltern soll zur weiteren Anwendung Einblick in diese Strukturen möglich sein.
Durch Hörverständnisübungen, Rollenspiele und englische Lieder wollen wir die Kinder ermutigen, sich der anderen Sprache motiviert zu bedienen.
Native speakers sind unsere Vision und jederzeit willkommen, unseren Unterricht mitzugestalten
Gezielte Integration der englischen Sprache in Alltagssituationen.
Anlegen einer Sammlung von stufengerechten Hörverständnismaterialien zum Vorlesen und Anhören.
Persönliche Fortbildung der Lehrerinnen.
Schulung und Verbesserung der Aussprache
Ev. Anschaffung eines Sprachkurses mit Aussprachetraining

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwerpunkte der musikalischen Erziehung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erweiterte ME im Rahmen des Lehrplanes, mit speziellen Erweiterungen, wie Blockflötenspiel, Spielmusik, Stimmbildung, gemeinsames Singen, Kindertanz unter Berücksichtigung des fächerübergreifenden Aspektes. Gestaltung von Klangspielen, Hörbeispielen, erweitertes Wissen über Komponisten und ihre Werke, Verklanglichung von Geschichten und Gedichten:
Tägliche Musikangebote zur positiven Beeinflussung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit, des schöpferischen Lernens, der Persönlichkeitsbildung und der Erlebnisfähigkeit, des Konzentrationsvermögens und der sozialen Kompetenz.

 

 

 

 

Weitere Schwerpunkte liegen:

 

 

 

 

 

beim einfachen Instrumentenbau, bei der Erlangung der natürlichen Mehrstimmigkeit, bei vielfältiger Klanggestaltung, bei einfachen Kompositionen, bei bildhafter Notation, bei aktivem Musikhören und Mitspielsätzen.
Die Kooperation mit der örtlichen Musikschule hat sich bewährt und ergänzt die Möglichkeiten eines integrativen Musikunterrichts.

 

 

An diesen Zielen arbeiten wir schon, wollen sie aber langfristig verfeinern:

 

 

 

 

 

 

 

Intensivieren der Elternarbeit

EDU Feedback für Eltern, Lehrer und Schüler
Mädchen- Buben – Problematik
Klassenübergreifender Unterricht
Begabtenförderung
Öffentlichkeitsarbeit
Evaluation unserer Bemühungen
Verwendung standardisierter Tests
Toleranz zwischen Religionsgemeinschaften fördern
Schulinterne Fortbildung durch regelmäßige Weitergabe von Ideen und Anregungen als Fixpunkt bei Konferenzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das sind unsere Utopien:

 

 

 

 

 

 

 

Professionelle Begleitung durch Kinderpsychologen
ein kompetenter Kinderpsychologe pro Schulsprengel
in der Wochenstundentafel vorgesehene Teambesprechungsstunde(n)
verpflichtende Elternschule
für jede Schule eine Förderlehrkraft, die bei Lernproblemen sofort wirksam wird